Aspirin (in der Homöopathie)

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure

Hinweis: Die Sammlung der klinischen Symptome von Dr. Wolfgang Mettler ist für den fortgeschrittenen Behandler, der mit der Charakteristik der Arzneien vertraut ist und die Grundsätze der homöopathischen Behandlung kennt.
Die Arzneibilder wurden erstellt, um dem Behandler eine Hilfestellung bei der Ermittlung des Haltepunkts einer Arznei zu geben.
Für die Auswahl einer konkreten Arznei reicht diese Aufstellung in keinem Fall aus.


Aspirin wird schulmedizinisch eingesetzt bei Schmerzen und Fieber, bei rheumatischen Beschwerden, bei Entzündung oberflächlicher Venen und zur Prophylaxe von Thrombosen und Embolien.
Aus den Nebenwirkungen und Intoxikationen ergibt sich seine tautopatisch-homöopathische Anwendung.

Erworbene und hereditäre chronische iatrogene Erkrankungen.
Vorzeitiger Verschluß des Ductus arteriosus Botalli.
Verzögerte oder verlängerte Geburt.
Erhöhter Blutverlust bei der Geburt.
Hämorrhagien bei Neugeborenen.

Hämorrhagien (Netzhaut, Nase, Zahnfleisch, Lunge, Magen, Darm, Nieren, Uterus, Haut).
Gefäßbrüchigkeit.
Eisenmangelanämie (Carc., Med., Streptomycin...).
Aplastische Anämie (Carc., Chloramphenicol, Rad-br...).
Thrombozytopenie (Hir., Lach., Penic., X-Ray...).
Panzytopenie (Chloramphenicol, Paracetamol, Sulfonamide...).
Agranulozytose (Carbimazol, Halo., Penic., Rad.br...).

Somnolenz.
Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen.
Sehstörungen.
Ohrensausen. Morbus Meniére (Kresol, Morg., Prot., Sulfanil...).
Aphten.
Allergische Reaktionen.
Heuschnupfen.
Anfälle von Atemnot; Bronchospasmen.
Tachykardien.
Hypertonie-Krisen.
Blutdruckabfall bis zum Schock (Histamin, Tab., Verat...).
Ü belkeit, Erbrechen, Magenschmerzen.
Gastro-Intestinale Blutungen, blutende Magen-Darmgeschwüre (Cortiso...).
Durchfälle, Teerstühle. Colitis ulcerosa (Aethi-a., Carc., Merc-c...).
Leberfunktionsstörungen, Anstieg der Transaminasen.
Hypoglykämie (Nat-m., Sulf...).
Pankreatitis (Cortiso., Fl-p., Haronga, Iris...).
Nierenfunktionsstörungen. Ödeme.
Klimakterische Hitzewallungen.

Gicht.
Wandernder Muskel- und Gelenkrheumatismus.
Knochennekrose (Aur., Cadm-calc-f., Cortiso., X-Ray...).
Petechien (Bell-p., Lach., Phos...).
Ekzeme (Skrotum).
Erytheme, Erythema exudativum multiforme.
Urtikaria (Astac., Chlol., Gärtner, Penic., Sycotic...).
Pemphigus (Antip., Calth., Med., Psor., Syph...).
Pruritus (vulvae).
Unterdrückt Fußschweiß.
Unterdrückt Warzen.

 © 2001 Dr. Wolfgang Mettler

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