Chromium sulfuricum

Chromsulfat

Hinweis: Die Sammlung der klinischen Symptome von Dr. Wolfgang Mettler ist für den fortgeschrittenen Behandler, der mit der Charakteristik der Arzneien vertraut ist und die Grundsätze der homöopathischen Behandlung kennt.
Die Arzneibilder wurden erstellt, um dem Behandler eine Hilfestellung bei der Ermittlung des Haltepunkts einer Arznei zu geben.
Für die Auswahl einer konkreten Arznei reicht diese Aufstellung in keinem Fall aus.


Chromsulfat ruft eine Hemmung der Funktionen des Zentralnervensystems hervor mit Störungen der motorischen Koordination.
Es bewirkt weiterhin eine Drüsenhypertrophie - Thyreoidea und Prostata - und eine Hypertrophie des Uterus.

Wirkt wie ein Nerventonikum bei mangelnder nervlicher Spannkraft (Boericke).
Paretische Störungen mit Hemmung der zerebrospinalen Funktionen und motorischer Inkoordination.
Lokomotorische Ataxie bei geschwächten Personen (Alum., Alumn., Arg-n...).
Poliomyelitis (Ferr-i., Kresol, Vince...).

Exophthalmus (Ferr., Ferr-i., Jod, Sec., Spong...).

Schiefhals - Torticollis (Lachn., Lyc., Phos...).
Struma (Aur-i., Calc-i., Ferr-i., Kali-i...).
Morbus Basedow mit Hypertrophie der Schilddrüse, Tachykardie und Exophthalmus mit muskulärer und nervöser Schwäche.

Herpes präputialis (Dulc., Nit-ac., Sars., Syph...).
Prostatahypertrophie bei paretischen Menschen mit Neigung zu motorischer Inkoordination.
Uterushypertrophie (Aur-m., Con., Nat-m., Sep., Ust...).

Tachykardie (hemmt den Vagus).

Fibroide Tumore (Aur-m-n., Calc-f., Con., Kali-i., Sil., Thiosin...).

© 2001 Dr. Wolfgang Mettler

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